Menschen treffen

Bedingt durch die Zeitverschiebung und eine etwas längere Nacht am Tag zuvor sind wir erst relativ spät zum Chatuchak aufgebrochen. Die drei Stunden haben aber dennoch gereicht, um einen ordentlichen Vorrat an T-Shirts zu ergattern. Für den Abend haben wir uns mit Nadine verabredet. Nach einer freudigen Umarmung an der Phaya Thai Skytrain Station ging es auch unmittelbar zum Chinesen um die Ecke, um unsere hungrigen Bäuche zu beruhigen. Beim Essen und während der anschliessenden Drinks in einer Bar wurden alle Neuigkeiten ausgetauscht. Natürlich rief während unserer Gespräche auch Deo bei Nadine an, so dass ich auch mit ihm einige Worte wechseln konnte. Hoffentlich klappt es, dass er über Weihnachten nach Deutschland kommen kann. Ich will ihm unbedingt mal Schnee zeigen.

Nachdem wir uns von Nadine verabschiedet hatten ging es per knallendem Taxi zurück in die Khao San, wo wir erneut in der Khao San Road versackten. Dieser bis nach 6 Uhr andauernde Fehler äußerte sich dann am anschliessenden Morgen... oder besser Nachmittag.

Den halben Tag verpennt, haben wir die restlichen drei Stunden Tageslicht genutzt, um auf dem Chao Phraya eine kleine Bootsrundfahrt zu machen. Genau zum Sonnenuntergang kamen wir an der letzten Anlegestelle Central an. Per Skytrain ging es von dort aus weiter zum Lumpini Park, um dort den sich sportlich betätigenden Thais zuzuschauen. Zu Fuss und per BTS ging's dann weiter zum Siam Square, um im dortigen MBK Alex' Simkarte aufladen zu lassen. Nach einer kurzen Erfrischungsrunde haben wir uns mit Antony getroffen, den Alex bereits in Deutschland per Internet kennengelernt hatte. Mit ihm fuhren wir dann, so wie schon mit Nadine tags zuvor, zu fünft in einem Taxi nach China Town. Sah bestimmt lustig aus, wie vier Kerle zusammengequetscht und übereinander sitzend auf der Rückbank transportiert werden. Ziel der Fahrt war das langersehnte Seafood-Restaurant an einer Straßenecke mitten in China Town, wo Alex und ich bereits vor sechs Jahren mit Daniela waren. Selbst der schon neun Jahre in Bangkok lebende Antony kannte diesen Laden noch nicht.

Zum abendlichen Abschluss fuhr Antony mit uns dann noch in die Soi Cowboy. Ja, wir wissen, was es dort gibt. Zum Glück waren wir mit Antony dort, der fliessend Thai sprechen kann, so dass wir nicht zu arg beim Biertrinken belästigt wurden. Dennoch war uns dieser Ort nicht sehr angenehm. Heute stehen Golden Mountain und eine Klongfahrt an.


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