Ich lebe noch

Leider sieht es hier mit Internet etwas schlecht aus. Daher kann ich auch nicht in meinen Blog schreiben. Dafür muss nun Papier und Stift herhalten. Unabhängig davon bin ich glücklich in Myanmar angekommen. Unglaublich warm ist es hier und feucht wie in einer Sauna - gut, dass meine Kamera das mitmacht. Die Menschen sind herzlichst und offen für jedes Gespräch. Ansonsten ist das Travellerleben hier relativ einsam, da es kaum - eigentlich keine - Mitstreiter gibt. In den letzten beiden Tagen in Yangon habe ich höchstens aller 3 Stunden mal einen Ausländer/Europäer getroffen. Ansonsten nur Kautabak-spukende Burmesen. Mal sehen, wie es auf den nächsten Etappen abläuft.

Finanziell ist dieses Land der Traum. Ich komme hier scheinbar mit ca. 5 Dollar pro Tag aus. Darin inbegriffen: Essen, Trinken, Schlafen, Eintritt und Transport. Im Moment habe ich hier in Yangon eine kleine Herberge für 3 Dollar pro Nacht inklusive Frühstück.

Heute geht es noch weiter nach Bago, einer kleinen Stadt, zwei Busstunden von Yangon entfernt. Dort werde ich nur eine Nacht verbringen, um morgen nach Kyaikto weiterzufahren. Dort ist der berühmte goldene Felsen zu finden. Danach geht’s sicher weiter Richtung Norden nach Bagan (eine Stadt mit unendlich vielen Pagoden), um von dort aus per Boot nach Mandalay aufzubrechen. Spätestens in Mandalay wird es wieder Internet geben - also in 5-6 Tagen. Vielleicht auch in den Städten auf dem Weg dorthin. Aber das weiß ich nicht genau.

In Mandalay werde ich sicher auch 2-3 Tage verbringen. Wie es danach weitergeht kommt mit der nächsten E-Mail. Ich habe aber vor im Norden auch einen Trekkingtour zu machen. Mal sehen ob das klappt.