Reise ins Nichts

KuchingNachdem ich Gunnar und Antje freudig in Kuching empfangen hatte ging es für uns am nächsten Tag gleich mit dem Bus weiter nach [Lubok Antu](https://maps.google.com/maps?f=q&hl=de&q=Lubok+Antu,+Sarawak+Malaysia&sll=4.187894,114.319954&sspn=0.160931,0.2314&ie=UTF8&cd=1&g ocode=0,1.022404,111.774200&ll=1.025107,111.774216&spn=0.161336,0.2314&t=h&z=12&iwloc=addr&om=1). Gunnar im BusLeider hatten uns trotz mehrfachen Nachfragens weder der Busfahrer noch die Ticketverkäuferin informiert, dass der Bus nicht direkt bis dorthin fährt. Also wurden wir kurzerhand nach vier Stunden Busfahrt auf einer Kreuzung 40km vor unserem Ziel abgesetzt - und es war schon 17Uhr, was hier bedeutet, dass die Dunkelheit schon im Anmarsch ist. Die “freundlichen” Leute am Kreuzungsimbiss wollten uns für 100 RM die letzten Kilometer fahren. Allerdings wäre das fast der doppelte Preis unserer gerade beendeten Busfahrt gewesen. Also haben wir es mit Trampen probiert und wurden prompt beim ersten Versuch mit einem Großraumtaxi mitgenommen.

Unsere Reiseführer hatten leider gar keine einzige Seite zu Lubok Antu. Wir standen also bei Regen im dunklen Nirgendwo, nahe der indoneschen Grenze. Allerdings kam uns Raymon entgegen, der uns sein “Mega Inn” anbot. Wo er das Hotel-Schild her hatte, wissen wir bis heute nicht - Mega war es aber keines Falls. ;-) Für 10 RM pro Person und Nacht allerdings mehr als ausreichend. Leicht aufschneiderisch erzählte uns Raymon (oder auch Uncle Bob genannt) allerhand Dinge von seiner Familie und Gästen, die ihn besuchten. Die beiden Nächte in dem verschlafenen Städtchen waren ganz entspannend.