Alternative der Windows Vista Aero Mauscursor

Alex hatte die neue Vista Cursor schon vor einigen Tagen in seinem Blog erwähnt. Nun hatte ich diese auch bei mir installiert und erfreue mich an dem neuen Stil. Jedoch ist mir gestern aufgefallen, dass die animierten Busy- und Working-Cursor in vereinzelten Frames kleine schwarze Pixelfehler enthielten. Im folgenden Bild ist auf 6:30 Uhr zu sehen, was ich meine:

Um das zu fixen begann die Suche nach einem geeigneten Werkzeug. Dabei bin ich auf den RealWorld Cursor Editor gestoßen. Auf einfachstem Weg lassen sich animierte Mauszeiger mit Transparenzeffekten erstellen (per Drag-and-Drop von mehreren png-Dateien). Das gefixte paket kann man hier runterladen:

Natürlich konnte ich mich nicht bremsen, die animierte Zeiger neu zu entwerfen. Im Grunde handelt es sich dabei (abgesehen von der Farbgebung) um den gleichen Stil der originalen Aero Cursor. Orange fühlt sich eben wärmer an:

Neben den “simplen” rotierende Donuts gefiel mir die Idee, die Lichtreflexion mit Glitzer zu unterstreichen. Gesagt getan:

Und hier jeweils beides zum Download:

Backup Lösung mit .NET 2.0

Bereits vor einigen Monaten hatte ich eine Backup Lösung vorgestellt. Diese war Javascript und rar basiert. Um mehr Bedienkomfort zu bieten, habe ich das ganze in einer .NET 2.0 Anwendung umgesetzt. Prinzipiell lassen sich wie bei der skriptbasierten Variante inkrementelle Sicherungen von Dateien und Verzeichnissen erstellen. Dabei lassen sich die Anzahl der inkrementellen Backups einstellen, bevor ein neuer kompletter Sicherungssatz begonnen wird. Hier einige screenshots:

Im Moment sollte man die aktuelle Version 1.0 (478,73 KB) noch als beta verwenden. Für eventuellen Datenverlust trage ich keine Verantwortung. Also vorher an unsensiblen Daten testen. Über Anmerkungen zu Bugs und mögliche Featurewünsche würde ich mich freuen.

Backup Lösung

Nachdem mich verschiedene Backupapplikationen nicht so recht überzeugen konnten, bin ich nun doch wieder zum klassischen kommandozeilenbasierten Backup zurückgekehrt. Mit einem kleinen JavaScript Tool und dem Windows Scripting Host kann ich nun mit Hilfe von WinRar täglich Backups meiner Benutzerdaten auf unserem Server ablegen. Wichtig für mich war die Möglichkeit nicht jeden Tag komplette 5GB durch unser Netzwerk zu schicken. Zum einen würde das die Kapazitäten auf unserem Server sprengen. Zum anderen hätte ich nur Zugriff auf maximal 3 bis 4 Tage zurückliegende Daten. Aus diesem Grund sollte die Lösung auch inkrementelle Backups unterstützen. Also Backups, die nur Daten beinhalten, welche sich seit der letzten kompletten Sicherung verändert haben. Der Skriptaufruf gestaltet sich dabei wie folgt:

cscript backup.js /destination:<folder> [/maxfull:<number>] [/maxincr:<number>]

// destination<folder>  Root folder, where the backupfiles should be stored.
// maxfull:<number>     Maximum full backups. (optional, default=3)
// maxincr:<number>     Maximum incremental backups. (optional, default=10)

Noch mal zum Verständnis. destination gibt an, wo meine Backups landen sollen. Das Skript prüft in diesem Verzeichnis die darunterliegende Verzeichnisstruktur. Es werden falls noch nicht geschehen Unterverzeichnisse “1”, “2”, “3” (usw. bis maxfull) angelegt. In diesen landen dann die jeweiligen .rar-Dateien. Wobei in “1” das aktuellste Backup (inklusive seiner inkrementellen Nachfolger) liegen wird. maxincr gibt an, wieviele inkementelle Backups erzeugt werden, bevor ein neues komplettes Backup erstellt wird. Ist die Grenze der inkrementellen Backups im ersten Verzeichnis (“1”) erreicht, werden vor dem kompletten Neubackup die Verzeichnisinhalte von “1” nach “2”, von “2” nach “3” (usw.) verschoben. Die Backups im letzten (“maxfull“) Verzeichnis werden zuvor gelöscht. Zum Wiederherstellen seiner Daten kann man also auf maxfull * maxincr Tage zurück greifen (bei täglichem Backup).

Das ganze habe ich mir als geplanten Task eingerichtet, welcher täglich feuert.

Im moment ist dieses Skript noch beta Status. Also noch nicht ausreichend auf Fehler geprüft. Dennoch kann man es sich hier runterladen und ausprobieren:

Das Script muss derzeit noch an folgenden Zeilen angepasst werden:

var rarExePath = "C:\\Programme\\WinRar\\rar.exe"; // location of rar.exe
var rarIncludeFilePath = "D:\\backup\\__filelist.txt";
var rarExcludeFilePath = "D:\\backup\\__exfilelist.txt";

Bei weiteren Fragen kann man mich auch direkt kontaktieren. Ich denke aber demnächst hier eine neue Version zu präsentieren, deren Konfiguration noch komfortabler wird.

WinRar kann für nichtkommerzielle Zwecke frei verwendet und hier runtergeladen werden.

Meine Fotos im Bangkoker Metro Magazin

Da ich gerade dabei war eine E-Mail an Nadine (meine Anlaufstelle in Bangkok) zu verfassen bin ich wieder auf den Artikel im metro-magazin gekommen. Als ich im August 2005 in Südostasien war hatte Nadine ein Interview mit Christopher G. Moore zu führen. Da ich gerade vor Ort war konnte ich gleich die passenden Bilder für den Artikel schießen. Schade, dass mein Name nicht im Magazin auftaucht. Hier der zweiseitige Artikel:

interview01.jpg (417,24 KB)

interview02.jpg (347,82 KB)

World Press Photo 2005

Gestern hatte ich mir mit Christiane nach absolvierter Prüfung und leckerem Sektfrühstück überlegt, im Leipziger Hauptbahnhof die Ausstellung der besten World Press Fotos 2005 anzuschauen. Neben vielen guten Arbeiten hatten es mir vor allem die Bilder von David Burnett angetan. Wunderschöne Optik und Motivwahl: auf den ersten Blick glaubt man Aufnahmen einer nachgebauten Szene im Modellbaumaßstab zu sehen. Erst auf den zweiten Blick erkennt man die Realität des Bildes. Ich habe mir erlaubt hier vier Bilder von seiner Webseite abzubilden. Das Copyright liegt ausdrücklich bei David Burnett:


David Burnett (Quelle: https://www.davidburnett.com/)


David Burnett (Quelle: https://www.davidburnett.com/)


David Burnett (Quelle: https://www.davidburnett.com/)


David Burnett (Quelle: https://www.davidburnett.com/)

Bleibt nur die Frage: Wie er das hinbekommen hat?

Kritik: mit der Ausstellung selber war ich nicht sehr zufrieden. Zum einen war die Umgebung viel zu hektisch, zum anderen die Beleuchtung nicht gut. Sicher erreicht man an diesem Platz ein großes Publikum. Will man sich das Ganze aber entspannt anschauen verdirbt das Ambiente die Stimmung. Außerdem waren es zu viele Bilder auf einmal. Ich war mit Christiane über eine Stunde unterwegs, um die 200 Abbildungen zu betrachten und den daneben stehenden Text lesen zu können. Zu guter letzt viel mir noch die teilweise schlechte Qualität der Bilder auf, was sicher nicht auf das fotografische Können der Journalisten zurückzuführen ist.

Logon screen

Nach langem Kampf mit dem von Microsoft undokumentierten Format der UIFILE.txt bin ich am Ende doch noch zu einem anschaulichen Ergebnis für meinen neuen Anmeldebildschirm gekommen.

Animierter Button um den Ausschalten-Dialog anzuzeigen

Anmeldebildschirm im ganzen

Download der sourcen: pixelplastic.zip (175 KB)

Um den gewohnten Anmeldebildschirm wechseln zu können wird zusätzlich LogonStudio benötigt. Die Installation gestaltet sich dann wie folgt:

  1. LogonStudio installieren
  2. Meine Sourcen im Installationsverzeichnis von LogonStudio entpacken
  3. Nach dem anschließenden Start von LogonStudio steht das pixelplastic Layout zur Verfügung

Meine verwendeten Resourcen für die Bearbeitung der UIFILE.txt:

Physikalische Einheiten

Heute gab es in Experimentalphysik nach einer Formelherleitung den Hinweis von Prof. Kärger, dass physikalische Größen nicht ohne Grund mal mit Groß- und mal mit Kleinbustaben abgekürzt werden. Hintergrunde der ganzen Sache: basiert die physikalische Einheit auf dem Namen einer wissenschaftlichen Person, wird die Einheit mit Großbuchstaben dargestellt.

Hier einige Beispiele:

Wieder was gelernt!